Funktions-Analyse

Funktionsanalyse / FAL

Die zahnärztliche Funktionsdiagnostik ermittelt den funktionellen Zustand der Strukturen des Kausystems. Bei funktionsgestörten Patienten dient sie der Erhebung einer spezifischen Diagnose bei jedem, auch bei vermeintlich nicht funktionsgestörten Patienten, die vor einer zahnärztlichen oder kieferorthopädischen Behandlung stehen, ist sie medizinisch und forensisch erforderlich.

Aufbissschienen / Bruxismus / Knirschen / Pressen

Bei Parafunktionen (Bruxismus-Knirschen), die zum okklusalen-parodontalen Trauma geführt haben, entstehen Knirschfacetten. Dies geschieht sehr oft unterbewusst und wird vom Patienten erst beim Betrachten seiner abgeknirschten Zähne bemerkt. Die Kau- und Nackenmuskulatur ist für den Patienten bewusst oder unbewusst verkrampft. Okklusion/Desmodont, Kiefergelenk, Muskulatur und das Zentralnervensystem (ZNS) beeinflussen sich wechselseitig. Das ZNS kann zusätzlich von psychischen Komponenten “übersteuert” werden. Psychische Spannungszustände werden durch erhöhte Aktivität der Kaumuskulatur (Pressen, Knirschen) abreagiert, dies kann auch zu starken Verspannungen der Hals- und Nackenmuskulatur führen (Kopfschmerzen). Diese Spannung kann mit einer Schiene unterbrochen werden. Die Okklusion (Zusammenbeißen) wird vom Regelkreis abgekoppelt und die Muskulatur entspannt. Die Therapie mit Aufbißschienen, wird bei uns gerne mit Akupunktur ergänzt.

Merken

Merken